„Ein Elefantenkind fürs Schwalbennest“ – Artikel im Südhessen Morgen

LAMPERTHEIM. Es gebe für die Lebenshilfe nie das Wort „nur“ bei einer Spende. „Wir achten nicht auf den Betrag, sondern freuen uns darüber“, betonte Erich Thomas, der Erste Vorsitzende der Lebenshilfe Lampertheim.

Anlass war die Spendenübergabe in Höhe von 100 Euro – ein Teil der Erlöse der bei der Vernissage verkauften Bilder des Lampertheimer Künstlers Jürgen Richter.

HLA_lebenshilfe_20120424130602.jpg Von links: Dorothea Becher von Kiwanis, Künstler Jürgen Richter,
Kiwanis-Gründer Hans-Georg Schumacher, Kita-Leiterin Pia Münch-Schmitz
und Lebenshilfe-Vorsitzender Erich Thomas.

Kiwanis engagiert sich

Vor kurzem hatte der Kiwanis-Club Ried zu dieser Ausstellung eingeladen, die zugleich Auftakt für die Veranstaltungsreihe „Kunst und Kiwanis“ war. „Die Vernissage ist sehr gut gelaufen, an dem Abend wurden drei Bilder verkauft“, resümierte Hans-Georg Schumacher, der Lampertheimer Gründer des Kiwanis-Clubs Ried. Die Spende solle der Beginn einer dauerhaften Verbindung mit der Lebenshilfe und der integrativen Kindertagesstätte Schwalbennest sein.

„Die Kita ist 37 Jahre alt“, gab Erich Thomas zu bedenken. Und deshalb sei die Einrichtung renovierungsbedürftig. Beispielsweise solle der Fußboden, der den Kindern vor allem als Spielfläche diene, erneuert und gedämmt werden. Das Geld werde also in die Bauvorhaben fließen. Die Vernissage sei eine tolle Idee von den Kiwanis-Mitgliedern gewesen, die neue Erfahrungen und guten Erfolg gebracht habe, sagte Jürgen Richter.

Doch der Aquarellist brachte noch eine weitere Überraschung mit. Er hatte ein trolliges Elefantenkind gemalt und gerahmt. Das Aquarell werde in der Kita ein schönes Plätzchen finden, freute sich Leiterin Pia Münch-Schmitz. Auch von Erich Thomas kam ein herzliches Dankeschön an den Künstler und an den Freundeskreis Kiwanis.

„Kunst kennt keine Behinderung“

Im Oktober werde der Kiwanis-Club eine Ausstellung in der Kita Schwalbennest organisieren, kündigte Schumacher an. Dann könnten sich die Kinder der Einrichtung als kleine Künstler betätigen.

„Kunst kennt keine Behinderung“, sagte Leiterin Münch-Schmitz über die Förderung der Kinder mit Handicap.

Quelle: Südhessen Morgen, Mittwoch, 25.04.2012

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