„Malerkittel an und los geht’s“ – Artikel im Südhessen Morgen

Malerkittel an und los geht's

Freuen sich mit den Kindern: der zweite Vorsitzende der Lebenshilfe Edmund Dautenheimer, Kiwanis-Präsidentin Kerstin Kohlmann,
Jürgen Richter, Hans-Georg Schumacher von Kiwanis und Erich Thomas, Vorsitzender der Lebenshilfe (v.l.).

Lebenshilfe: Kiwanis-Club arbeitet mit Verein zusammen / Ausstellung in der Kita Schwalbennest

LAMPERTHEIM. „Hat Euch das Malen Spaß gemacht?“, fragt der Lampertheimer Kiwanis-Gründer Hans-Georg Schumacher die kleinen Malermeister der Kindertagesstätte Schwalbennest in Lampertheim. Ein kräftiger Kinderchor antwortet ihm einstimmig mit: „Jaaa!“.

„Kiwanis – Kunst – Lebenshilfe“ gibt es jetzt als Paket. Der Inhalt spiegelt sich in der Ausstellung „Ich habe für euch ein Bild gemalt“ wider, die in den Räumen der integrativen Kindertagesstätte der Lebenshilfe gezeigt wird.

Das kreative Projekt des Vereins begann einst unter dem Motto „Kunst und Kiwanis“, mit der Lebenshilfe ist nun ein weiterer Partner
dazugekommen. Über 40 kleine Amateurkünstler im Alter von drei bis sechs Jahren stellen in der Kindereinrichtung ihre Werke aus. Und die zeigen eine farbenfrohe Kinderwelt auf Keilrahmen gemalt.

„Jedes Kind hat hier mit Hilfe der Erzieherinnen seine eigenen Ideen verwirklicht“, erläutert Kita-Leiterin Pia Münch-Schmitz – auch die Kinder mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen. Und der persönliche Handabdruck auf der jeweiligen Arbeit sei so etwas wie ein künstlerisches Logo der kleinen Malermeister.

Erlös geht an Kita
Die Materialien spendet die Lebenshilfe. Damit sich die Mädchen und Jungen beim Werkeln nicht ihre eigene Kleidung vollklecksen, haben die Mitglieder vom Kiwanis Club Ried-Hessen ihnen T-Shirts als Malerkittel geschenkt.

Nun findet die Vernissage statt. Eltern und Großeltern sind eingeladen, die Werke zu bestaunen – aber auch, sie zu kaufen. Denn die fünf
Euro pro Malerei sollen der Kita zugutekommen. Das Gestalten der Bilder sei eine große Herausforderung für die Kinder, aber auch für das gesamte Team gewesen, betont der Vereinsvorsitzende der Lebenshilfe, Erich Thomas. Er dankt der Kiwanis-Präsidentin Kerstin Kohlmann, dem Lampertheimer Gründungsvater Schumacher und den Mitgliedern des Clubs für die Unterstützung.

Und weil Aquarellist Jürgen Richter mit seiner Bilderausstellung sozusagen der Mann der ersten Stunde von „Kunst und Kiwanis“ war, sind auch seine Arbeiten in der Kindereinrichtung zu sehen. Auch sie stehen zum Verkauf: Ein Teil des Erlöses soll in die Kasse des  Schwalbennestes fließen.

Die Kiwanis haben es sich zum Ziel gesetzt, Kunst für Kinder und mit Kindern zu machen. Hier in der Einrichtung sei diese Idee verwirklicht worden, freut sich Hans-Georg Schumacher anlässlich der Ausstellung. roi/BILD: ROI


Quelle: Südhessen Morgen, Lampertheim
Ausgabe vom 04.10.2012, Seite 20