„Kita Schwalbennest bekommt neues Gesicht“ – Artikel im Südhessen Morgen

SOMMERFEST: Lebenshilfe und Stadt finanzieren Vorplatz

LAMPERTHEIM. Das Sommerfest des Kindergartens Schwalbennest stand unter einem guten Stern: Bis zum Nachmittag hatte es Bindfäden geregnet, aber kaum standen gegen 15 Uhr die ersten Gäste vor der Tür, blieb das unwillkommene Nass aus und der Feier stand nichts mehr im Wege. Und Grund zum Feiern gab es genug: Nachdem im Vorjahr mit der Planung des neuen Vorplatzes begonnen worden war, kam es nun zur Realisierung des Projektes.

Nur drei Wochen dauerte die Bauphase und pünktlich zum feierlichen Abschluss des Kindergartenjahres hatten Arbeiter und Maschinen ihr Werk verrichtet. So wurde das neu gestaltete Areal gleich zu Anfang offiziell eingeweiht. Günther Baus, Erster Vorsitzender der Lebenshilfe, dankte nicht nur den Handwerkern für die reibungslose Durchführung, sondern auch der Stadt Lampertheim für deren finanzielle Beteiligung. „Die Gesamtkosten lagen bei 45 000 Euro, die eine Hälfte davon hat die Lebenshilfe getragen, die andere die Stadt.“

Bürgermeister Gottfried Störmer nahm die Eröffnung vor. Er bezeichnete die Unterstützung der Lebenshilfe als „guten Brauch“ und den Umbau als gelungen: „Das Gesicht hat sich deutlich verändert.“

Beim Sommerfest mit Einweihung des Vorplatzes wurden die Vorschulkinder der Kita Schwalbennest verabschiedet.

Beim Sommerfest mit Einweihung des Vorplatzes wurden die Vorschulkinder der Kita Schwalbennest verabschiedet. Foto: jkl

Danach ging es in den Garten und an die alljährliche Verabschiedung der Vorschulkinder. Wie gut die Stimmung in der Kita ist, zeigte sich daran, dass einige Eltern mit den Tränen zu kämpfen hatten. Und auch die Erzieherinnen schienen keine Freude daran zu haben, ihre Schützlinge nach Jahren in der Kita ziehen zu lassen. Sie brachten den Kleinen ein Klangspiel zum Abschied dar, bevor einige Lieder die unbeschwerte Kindergartenzeit der dreizehn Jungen und Mädchen beendete. Bei Kaffee und Kuchen oder Grillwürsten konnten sich Jung und Alt dann wieder von den emotionalen Momenten erholen und zu Kräften kommen. jkl


Quelle: Südhessen Morgen vom 2. Juli 2014