Allgemein

Verweis auf Homepage Lebenshilfe Lampertheim und Ried e.V.

Bitte informieren Sie sich zukünftig über Neuigkeiten aus der KITA Schwalbennest auf der Homepage der Lebenshilfe Lampertheim und Ried e.V.

http://www.lebenshilfe-lampertheim.de/news/

 

 

 

 

„Historische Schulbank gedrückt“ – Artikel im Südhessen Morgen

LEBENSHILFE: Vorschulgruppe der Integrativen Kindertagesstätte Schwalbennest besucht das Heimatmuseum

Von Isabell Boger

LAMPERTHEIM. Die Kinder haben die Mützen tief ins Gesicht gezogen. In der kalten Morgenluft ist ihr Atem zu sehen. Als Heinrich Karb die Tür zum Backraum öffnet, drängen sie neugierig hinein. Nur Collin bleibt draußen stehen. „Drinnen ist es für ihn ein bisschen zu eng“, erklärt Monika Steinmetz, die vor der Türe mit ihm wartet.

„Wer, glaubt ihr denn, hat früher hier gebacken?“, fragt Karb unterdessen. Ein Bäcker, schlägt eines der Kinder vor. „Es war die Hausfrau, damit ihr Mann und die Kinder was zu essen hatten“, löst der Ehrenvorsitzende des Heimat-, Kultur- und Museumsvereins Lampertheim auf. Auch für ihn ist es heute eine ganz besondere Führung durch das Heimatmuseum der Stadt: Elf Kinder müssen bei Laune gehalten werden. Lange Reden kommen da nicht gut an, Abwechslung und Mitmach-Aktionen dagegen sehr.

Wer die Gruppe begleitet, muss ganz genau hinsehen, um zu erkennen, dass es sich nicht um die Vorschüler einer normalen Kita handelt: „Vier der Kinder, die heute dabei sind, haben einen Förderbedarf“, erklärt Pia Münch-Schmitz, Leiterin der integrativen Kindertagesstätte Schwalbennest. Der Grad der Einschränkung sei dabei sehr unterschiedlich. Den Rundgang durch das Museum – und vor allem den Abstecher im historischen Klassenzimmer – genießen aber alle gleichermaßen.

 „Ist das eine Spindel wie bei Dornröschen?“, will ein Mädchen in der Küche wissen. Die Jungen finden vor allem die Vitrine mit den Zinnfiguren toll. Mit platt gedrückten Nasen stehen Luca, Damian und Nico davor, begutachten Soldaten, Panzer und Flugzeuge. Wie gut Vorschulkinder Bescheid wissen, zeigt sich, als Karb erklärt: „Der Panzer hier war noch im letzten Krieg im Einsatz.“ „Aber es ist doch immer noch Krieg“, sagt einer der Jungs.

Immer wieder müssen die Erzieherinnen mahnen: „Nur mit den Augen gucken.“ Viel lieber würden die Vorschüler alles in die Hand nehmen: das Butterfässchen, den Nashorn-Kiefer oder gar den riesigen Waldelefantenzahn, der in der Kiesgrube gefunden wurde. Nicht immer hören die Kinder zu. Aber man merkt ihnen an, dass sie dieser Besuch beeindruckt. Immer wieder stupst einer den anderen an, um ihm etwas zu zeigen. Immer wieder bleibt ein Kind einen Moment länger vor dem Schaukasten stehen oder fragt bei den Erzieherinnen nach. Etwa, wo die Menschen sind, denen das Haus gehört.vorschule_2

Alle Einschränkungen, jeder Förderbedarf der Kinder ist vergessen, als sie eine Drehorgel entdecken. Heinrich Karb macht sie startbereit, dann beginnt er zu kurbeln. Zur Melodie des Instrumentes klatschen die Kinder, manche beginnen zu tanzen. Doch der Höhepunkt des Tages ist damit noch nicht gekommen.

Langsam steigen die Kinder die Stufen ins Obergeschoss der Scheune empor. Dann bleiben sie einen Moment stehen: Vor ihnen ist ein vollständiger Klassenraum aufgebaut, mit kleinen Bänken, Tafel und Schaubildern. „Eigentlich sind wir vor allem deshalb gekommen“, erzählt Pia Münch-Schmitz. Schließlich kommen die Kinder nächstes Jahr in die Schule. „Da wollten wir ihnen einen Eindruck vermitteln, wie es früher in der Schule war.“

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Nächstes Jahr beginnt für die Vorschulkinder der Ernst des Lebens. Wie es sich anfühlt, die Schulbank zu drücken, haben sie im Heimatmuseum getestet. Damian spielt sogar Lehrer und alle freuen sich am Drehorgelspiel von Heinrich Karb. Bilder: Isabell Boger

Das gelingt. Zu zweit oder zu dritt drücken sich die Kinder in die Bänke. Erzieherin Sandra Menges nimmt am Lehrerpult Platz. Mit dem Stock klopft sie auf den Tisch. „Ruhe, Ruhe!“, ruft sie und die Kinder spielen mit. Gemeinsam singen sie „In der Weihnachtsbäckerei“ und „Backe, backe Kuchen“. Dann meldet sich Collin, der Junge, der keine engen Räume mag. Er möchte „Alle meine Entchen“ singen. Die Mitschüler erfüllen ihm den Wunsch.

In der Gruppe herrscht eine gute Stimmung. Kinder mit und ohne Förderbedarf sitzen gemeinsam in einer Reihe. Es gibt keine Berührungsängste, keine Peinlichkeiten im Umgang. „Inklusion ist, wenn alle teilhaben können“, sagt Münch-Schmitz. In der Kita Schwalbennest ist das der Fall. Wie es weitergeht, wenn die Kinder in die Schule kommen, weiß keiner. „Sicher ist: Es braucht die nötigen Rahmenbedingungen, sonst scheitert die Inklusion“, findet die Leiterin.

Sie steht mit Erzieherin Anna-Maria Pons und Ergotherapeutin Monika Steinmetz am Ende des Raumes und strahlt. Denn gerade hat Sandra Menges jedes Kind nach vorne gerufen. Bei manchen muss sie einflüstern. Collin stellt sich selbst vor: mit Vor- und Nachname, Alter und Adresse. Er bildet dafür zwei vollständige Sätze. „Letztes Jahr wäre das undenkbar gewesen“, sagt Münch-Schmitz gerührt und schaut dann auf Damian, der sich gerade als Lehrer versucht. „Zu sehen, wie sich die Kinder weiterentwickelt haben und zu wissen, wie toll sie das heute gemeistert haben – das löst Gänsehaut aus.“

 


Quelle: Südhessen Morgen vom 2. Dezember 2014

„Die gute alte Zeit“ – Artikel in der Lampertheimer Zeitung

AUSFLUG Vorschulkinder der Kita Schwalbennest besuchen das Heimatmuseum

Von Elfi Hofmann

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Heinrich Karb zeigte den Vorschulkindern der Kita Schwalbennest am Montagmorgen im Heimatmuseum ein Stück Stadtgeschichte. Foto: AfP Asel

LAMPERTHEIM – Am Montagmorgen machte die Vorschulgruppe der Kita Schwalbennest einen Ausflug, über den die Kleinen wohl noch lange sprechen werden. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen ging es ins Heimatmuseum, durch das Heinrich Karb die elf Kinder mit spannenden Anekdoten führte und ihnen von der „guten alten Zeit“ erzählte.

„Früher hatten die Leute viele Dinge nicht, die wir heute haben“, erklärte der Lampertheimer und machte das gleich an einem wichtigen Utensil klar: dem Klosett. Das stand nämlich früher auf dem Hof und hatte kein fließendes Wasser. Direkt nebenan standen die Tiere im Stall und verbreiteten einen exotischen Duft, den man heute nur noch vom Bauernhof kennt. Nachdem alle den 4,20 Meter tiefen Brunnen begutachtet hatten, ging es ins Museum und direkt in die „gute Stube“. „Früher durften Kinder nur zwei Mal im Jahr hier rein“, so Karb. Das sei an Weihnachten und zur Kerwe gewesen, ansonsten blieb der Raum den älteren Leuten vorbehalten, die nicht mehr arbeiten konnten.

In der Küche traf die Gruppe dann auf Utensilien, die früher in keinem Haushalt fehlen durften, heute aber fast unbekannt sind. Neben einer Buttermaschine bestaunten die Kinder einen Fleischwolf und einen gusseisernen Herd, über dem die Kleidung zum Trocknen aufgehangen wurde. „Der Ofen war den ganzen Tag an, um es schön warm zu haben und natürlich um zu kochen“, so Karb, der sich zur Feier des Tages an die Drehorgel stellte und ein Lied zum Besten gab.

Nach der Besichtigung der übrigen Räume erwartete die Kinder der Höhepunkt der Tour: das alte Schulzimmer in der Scheune. Die Tafel, Schulbänke und andere typische Einrichtungsgegenstände kommen aus Hüttenfeld und ließen die zukünftigen Schüler plötzlich ganz still werden. Die Ehrfurcht hatte sich aber schnell gelegt und zusammen mit der Kita-Leiterin Pia Münch-Schmitz und den anderen Erzieherinnen stimmten sie fröhliche Weihnachtslieder an, die auch Heinrich Karb ein Lächeln ins Gesicht zauberten.


Quelle: Lampertheimer Zeitung vom 02.12.2014

 

Offener Elterntreff „Rückenwind“ – Nächster Termin am 02.12.2014

RückenwindWir laden herzlich ein am Dienstag, 2. Dezember 2014, um 19.30 Uhr, in die Kita Schwalbennest, Saarstraße 54, Lampertheim, zu unserem offenen Elterntreff „Rückenwind“. Im Vordergrund stehen ein gegenseitiges Kennenlernen und ein allgemeiner Erfahrungsaustausch in einem vertraulichen Rahmen. Ausdrücklich angesprochen sind nicht nur Betroffene, sondern auch Eltern, die sich allgemein mit dem Thema Behinderung und Inklusion beschäftigen möchten oder an inklusiven Kindergartengruppen interessiert sind.

Beim diesmaligen Treffen wird unser Mitarbeiter Herr Tim Langbein (Frühförder- und Beratungsstelle) über das Thema „Erziehungsfragen bei Kindern mit Einschränkungen“ referieren und mit den Teilnehmern diskutieren.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen!

„Kita Schwalbennest bekommt neues Gesicht“ – Artikel im Südhessen Morgen

SOMMERFEST: Lebenshilfe und Stadt finanzieren Vorplatz

LAMPERTHEIM. Das Sommerfest des Kindergartens Schwalbennest stand unter einem guten Stern: Bis zum Nachmittag hatte es Bindfäden geregnet, aber kaum standen gegen 15 Uhr die ersten Gäste vor der Tür, blieb das unwillkommene Nass aus und der Feier stand nichts mehr im Wege. Und Grund zum Feiern gab es genug: Nachdem im Vorjahr mit der Planung des neuen Vorplatzes begonnen worden war, kam es nun zur Realisierung des Projektes.

Nur drei Wochen dauerte die Bauphase und pünktlich zum feierlichen Abschluss des Kindergartenjahres hatten Arbeiter und Maschinen ihr Werk verrichtet. So wurde das neu gestaltete Areal gleich zu Anfang offiziell eingeweiht. Günther Baus, Erster Vorsitzender der Lebenshilfe, dankte nicht nur den Handwerkern für die reibungslose Durchführung, sondern auch der Stadt Lampertheim für deren finanzielle Beteiligung. „Die Gesamtkosten lagen bei 45 000 Euro, die eine Hälfte davon hat die Lebenshilfe getragen, die andere die Stadt.“

Bürgermeister Gottfried Störmer nahm die Eröffnung vor. Er bezeichnete die Unterstützung der Lebenshilfe als „guten Brauch“ und den Umbau als gelungen: „Das Gesicht hat sich deutlich verändert.“

Beim Sommerfest mit Einweihung des Vorplatzes wurden die Vorschulkinder der Kita Schwalbennest verabschiedet.

Beim Sommerfest mit Einweihung des Vorplatzes wurden die Vorschulkinder der Kita Schwalbennest verabschiedet. Foto: jkl

Danach ging es in den Garten und an die alljährliche Verabschiedung der Vorschulkinder. Wie gut die Stimmung in der Kita ist, zeigte sich daran, dass einige Eltern mit den Tränen zu kämpfen hatten. Und auch die Erzieherinnen schienen keine Freude daran zu haben, ihre Schützlinge nach Jahren in der Kita ziehen zu lassen. Sie brachten den Kleinen ein Klangspiel zum Abschied dar, bevor einige Lieder die unbeschwerte Kindergartenzeit der dreizehn Jungen und Mädchen beendete. Bei Kaffee und Kuchen oder Grillwürsten konnten sich Jung und Alt dann wieder von den emotionalen Momenten erholen und zu Kräften kommen. jkl


Quelle: Südhessen Morgen vom 2. Juli 2014

„Für einen guten Start ins Leben“ – Artikel in der Lampertheimer Zeitung

Von Helmut Orpel

KITA SCHWALBENNEST Eröffnung des neuen Eingangsbereichs und Abschied der Vorschulkinder

LAMPERTHEIM – Große Party im „Schwalbennest“: Am Samstag wurde der neu gestaltete und fast fertiggestellte Eingangsbereich der integrativen Kindertagesstätte „Schwalbennest“ in der Saarstraße feierlich eingeweiht. Nur die Bepflanzung ist noch nicht ganz abgeschlossen. Im Rahmen dieser Feier verabschiedeten sich auch die Vorschulkinder, die für ihren neuen Lebensabschnitt, die Grundschule, von den Erzieherinnen des „Schwalbennestes“ bestens vorbereitet worden waren, mit Liedern und kleinen Sketchen.

Günther Baus (rechts) begrüßte als Vorsitzender der Lebenshilfe die Gäste und übergab das Wort an die 13 Vorschulkinder.

Bürgermeister Gottfried Störmer übergab den Vorplatz der Einrichtung offiziell seiner Bestimmung. Foto: AfP Asel

Günther Baus, der Vorsitzende der Lebenshilfe e.V., bedankte sich bei der Stadt Lampertheim, den Spendern und den beteiligten Firmen für die zügige und eindrucksvolle Umsetzung der Pläne. Die Neugestaltung des Eingangsbereichs mit neuem Zaun und neuer Tür war nach 37 Jahren dringend nötig geworden. Jetzt entspricht er ganz dem stimmungsvollen Ambiente der kindgerechten Anlage mit weitläufigem Freigelände, wo die Kleinen viele Möglichkeiten zum Spielen haben.

Sogar eine Theaterbühne gibt es dort, wohin sich Kinder, Gäste und Eltern nach den Festreden auch begaben.

Insgesamt betrugen die Kosten für die Neugestaltung des Bereiches rund 45 000 Euro. Die Hälfte davon trug die Stadt, die restlichen 50 Prozent der Verein selbst, der diese Summe vor allem durch Spendensammlungen eingeworben hatte. 5 000 Euro kamen in diesem Zusammenhang durch die Weihnachtsaktion „Leser Helfen“ unserer Zeitung zusammen. Zügig machten sich dann im vergangenen Jahr die beteiligten Firmen an die Planung und gaben ihr Bestes. Dafür bedankte sich der Vorsitzende bei Elke Dubois-Voß, in deren Hände die Planung und Bauleitung lag, bei Jakob Gärtner & Söhne, beim Betonwerk Pfenning, bei der Wetzel GmbH, die die Haustür geliefert und eingebaut hatte, bei der Schlosserei Heinz Guckert und bei Medert Recycling, Lampertheim.

Im Zuge der baulichen Neugestaltung war auch das Corporate Design der „Lebenshilfe“ neu gestaltet worden. Hierfür hatte die Grafik-Designerin Eva Größler ein neues Logo sowie ein dazu passendes Schriftbild entworfen, was bereits beim neuen Orientierungsschild im Eingangsbereich zur Anwendung gekommen war.

Bürgermeister Gottfried Störmer hielt die Eröffnungsrede vonseiten der Stadt. Er betonte dabei, dass gerade im Ausbau solcher Stätten frühkindlicher Erziehung eine wichtige Investitionsaufgabe der Kommune läge. Besonders wenn es sich dabei um Einrichtungen handele, die sich mit Kindern beschäftigen, die es aufgrund irgendwelcher Handicaps im Leben schwerer hätten als andere. Hier sei die Stadt immer bereit, finanzielle Mittel, so weit vorhanden, in die Hand zu nehmen.

Günther Baus (rechts) begrüßte als Vorsitzender der Lebenshilfe die Gäste und übergab das Wort an die 13 Vorschulkinder.

Günther Baus (rechts) begrüßte als Vorsitzender der Lebenshilfe die Gäste und übergab das Wort an die 13 Vorschulkinder. Foto: AfP Asel

Die 13 Vorschulkinder, die nach der Sommerpause mit der Grundschule beginnen, standen im Mittelpunkt der Veranstaltung auf der Freilichtbühne im Gelände der Außenanlage. Leiterin der Kita Pia Münch-Schmitz hatte hier die Moderation der Darbietung übernommen und warb auch in eigener Sache, indem sie auf den Förderkreis „Rückenwind“ aufmerksam machte, der sich für das Wohl der Kinder der „Lebenshilfe“ einsetzt.

Dann folgten die Darbietungen der Kinder und der Erzieherinnen, die mit Liedern und Klangbildern auf die Vielfalt der individuellen Lebensformen hinwiesen. Um dies symbolisch zu unterstreichen, bekamen die zukünftigen Schulkinder jeweils ein Amulett in Gestalt eines Puzzlesteins als Anhänger geschenkt, als Zeichen, dass jeder für sich und doch Teil des großen Ganzen ist. Den Abschluss des gelungenen Einweihungsfestes bildete ein gemütliches Zusammensein der Eltern und Kinder im Hof bei Bratwurst, Smoothies und selbst gebackenem Kuchen.

 


Quelle: Lampertheimer Zeitung vom 30. Juni 2014

„Rückenwind für Eltern“ – Artikel im Südhessen Morgen

LEBENSHILFE: Neues Projekt soll Erziehungsberechtigte unterstützen

LAMPERTHEIM. Die Lampertheimer Lebenshilfe hat ein neues Projekt aus der Taufe gehoben. „Rückenwind“ heißt es und richtet sich an Menschen mit behinderten Kindern. Dabei handelt es sich um einen Elterntreff, der ab dem 1. April an jedem ersten Dienstag im Monat in den Räumen des von der Lebenshilfe getragenen Kindergartens Schwalbennest stattfinden soll.

Günther Baus, Vorsitzender der Lebenshilfe, und Ideengeberin Susi Bauer freuen sich über ihr neustes Projekt: den Elterntreff "Rückenwind". Bild: jkl

Günther Baus, Vorsitzender der Lebenshilfe, und Ideengeberin Susi Bauer freuen sich über ihr neustes Projekt: den Elterntreff „Rückenwind“.      Bild: jkl

Die Idee dazu kam von Susi Bauer. Als Mitglied des Elterbeirates und Mutter eines behinderten Kindes war es ihr Ansinnen, eine Anlaufstelle zu gründen, „wo in einem vertraulichen Rahmen Fragen zu diesem komplexen Thema gestellt werden können“. Gegenseitige Hilfe und ein reger Austausch sind erwünscht, im besten Fall entstehen kleine Netzwerke zwischen den Betroffenen. Es ist sogar angedacht, Fachvorträge zu speziellen Themen zu organisieren.

„Für gewöhnlich gilt unsere Hilfe den Kindern, aber Rückenwind richtet sich in erster Linie an die Erziehungsberechtigten und bedeutet eine willkommene Erweiterung unseres Programms“, so Günther Baus, Vorsitzender der Lebenshilfe. Er teilt Bauers Motivation, das Thema Behinderung noch mehr in die Öffentlichkeit zu bringen und betont, dass dieses Angebot nicht nur Angehörige der Kita Schwalbennest oder der Lebenshilfe, sondern alle Eltern mit behinderten Kindern ansprechen soll.

Baus versicherte, dass – falls gewünscht – das therapeutische Fachpersonal der Einrichtung den Teilnehmern von Rückenwind für Fragen zur Verfügung stehen werde. jkl


Quelle: Südhessen Morgen vom 27. März 2014

„Markt des Zeitvertreibs“ – Artikel in der Lampertheimer Zeitung

(red). Nach der überwältigenden Resonanz der vergangenen Jahre möchten der Schwalbennest-Elternbeirat, das Kita-Team und der Verein Lebenshilfe den Basar der besonderen Art – den „Markt des Zeitvertreibs“ – auch in diesem Jahr fortsetzen. Gerade die bevorstehenden Herbst- und Wintertage bieten sich an, wieder einmal ein Buch zur Hand zu nehmen oder eine CD zu hören. Deshalb findet in der Kindertagesstätte Schwalbennest der Lebenshilfe Lampertheim, Saarstraße 54, der „Markt des Zeitvertreibs“ am Samstag und Sonntag, 2. und 3. November statt, zu dem schon jetzt eingeladen wird.

Zum Verkauf kommen Bücher, CDs, Gameboy- und Computerspiele, DVDs sowie Gesellschaftsspiele aller Art.

Der Elternbeirat des Kindergartens bittet die Bevölkerung um Buchspenden. Er würde sich auch über CDs, DVDs, Gameboy- und Computer- sowie Brettspiele freuen. Wer Platz in seinen Bücherregalen, Musikschränken und Spielekisten schaffen will, wird gebeten, seine gut erhaltenen Sachspenden entweder direkt im Kindergarten Schwalbennest abzugeben oder sich bei größeren Mengen unter Telefon 06206/94450 zu melden, damit diese gegebenenfalls abgeholt werden können.


Quelle: Lampertheimer Zeitung vom 16. Oktober 2013

„Kiwis unterm Christbaum“ – Artikel in der Lampertheimer Zeitung

KITA SCHWALBENNEST „Dinogruppe“ pflückt exotische Beerenfrucht bei Familie Wolf

Kiwis unterm Christbaum

Kinder des Schwalbennests statteten Familie Wolf einen Besuch ab, um Kiwis zu ernten. Bis Dezember müssen die Früchte nun nachreifen. Foto: Privat

(red). Wenn Weihnachten vor der Tür steht, liegen bei Kindern der integrativen Kindertagesstätte Schwalbennest auch Kiwis unterm Christbaum: Am vergangenen Freitag wurde die gesamte „Dinogruppe“ von Familie Wolf eingeladen, um auf deren Grundstück in der Möwenstraße die exotischen Beerenfrüchte zu pflücken. Eltern der Kita-Kinder stellten den Kontakt her. Bereits nach kurzer Zeit waren die Körbe voll und die Kleinen durften die geernteten Früchte mit nach Hause nehmen. Wie Walter Wolf den Kindern und ihren Erzieherinnen erläuterte, ist die Pflanze mehr als 20 Jahre alt und trägt jedes Jahr rund 5 000 Kiwis. Zur Stärkung der kleinen Pflücker reichte die Familie Wolf ihnen Waffeln mit heißem Orangensaft.

Wie die Gäste aus dem Schwalbennest weiter erfuhren, muss das vitaminreiche Obst, das auch chinesische Stachelbeere genannt wird, bis Dezember gelagert werden, damit es nachreifen kann. So können sich die Kleinen zur Weihnachtszeit zusätzlich zu den traditionellen Äpfeln und Nüssen auch über Kiwifrüchte freuen.


Quelle: Lampertheimer Zeitung vom 15. Oktober 2013